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Donnerstag, den 29.07.2010
Ein Film der DEFA, 1988
Anfang der 50er-Jahre wird der junge Volkspolizeioffizier Josef Heiliger mit einer akuten Tuberkulose in ein privates Sanatorium eingeliefert. Sein Zimmergefährte wird ausgerechnet Hubertus Koschenz, ein evangelischer Vikar. Der eine hängt sich Stalin übers Bett, der andere Jesus. Und nicht nur das: Wenn Josef Heiliger die Genossen zur Parteiversammlung ruft, dann lädt Hubertus Koschenz zur Bibelstunde ein. Wenn der eine morgens beim Rasieren selbstvergessen die Internationale anstimmt, dann setzt der andere dagegen »Eine feste Burg ist unser Gott«. Es dauert nicht lange, da stehen sie vor dem Chefarzt Dr. Stülpmann mit der dringenden Bitte, auseinandergelegt zu werden.
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Das Jahr 1974
Musikshow mit Michael Holm
Eine unterhaltsame Fernsehrevue - diesmal präsentiert von Michael Holm.
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Kulturmagazin mit Thomas Bille
Thema u.a.: Dieter Mosemann - Der letzte Erfinder der DDR, Die Alpen als Kriegsschauplatz
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Die Jugendwerkhöfe der DDR
Dokumentation
Sie kamen aus der falschen Familie, hörten die falsche Musik oder hatten einfach nur das Falsche gesagt: Wer in einen Jugendwerkhof eingewiesen wurde, galt als schwer erziehbar. Stefan L. ist heute teilweise erwerbsunfähig - Resultat seiner Haft im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau. Der Berliner galt als Querulant. Sprüche wie »Im Westen die Freiheit, im Osten das Brot« bringen ihn erst in den Jugendwerkhof Freital.
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Die Kinder von Golzow - Das Ende der unendlichen Geschichte
Langzeitdoku der DEFA, 1661-2006
Die 1961 in der DDR nur wenige Tage nach dem Beginn des Baus der Berliner Mauer begonnene Langzeitchronik über »Die Kinder von Golzow«, Schulanfänger eines Dorfes im Oderbruch, ist die älteste der Filmgeschichte. Sie hat in mehr als vier Jahrzehnten achtzehn Filme hervorgebracht, die Hälfte von ihnen ist in der Bundesrepublik Deutschland entstanden. Seit 1994 waren das acht große Porträts der ehemaligen Schüler, sieben davon wurden in Zusammenarbeit mit dem ORB/RBB produziert.
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Ein Dokumentarfilm von Pamela Meyer-Arndt, D 2010
Das »platte Land« Thüringens ist den meisten Menschen unbekannt. Die ländlichen Gebiete der früheren DDR scheinen für viele ein großer schwarzer Fleck im Nichts zu sein. Ein Niemandsland. Hier befindet sich im thüringischen Kyffhäuserkreis das kleine Dorf Berka. Es liegt an der Wipper und beheimatet rund 800 Menschen. Mehr oder weniger zufällig entstanden hier drei herausragende Fotoserien, die das Dorfleben in Berka über die Jahrzehnte dokumentieren. Überraschenderweise zeigen große Teile dieser Fotos ein Paradies, in dem die Dorfbewohner glücklich zusammen leben und arbeiten. Eine dörfliche Idylle.
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